Archiv-Nachricht

18.06.1966 Samstag  20 gekenterte Boote wurden von der DLRG geborgen

Seit drei Wochen auch Rettungsboot auf dem Kanal

Das anhaltende Sommerwetter lässt den sieben Rettungswachen der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft kaum eine Pause. Die DLRG-Rettungsboote haben in den letzten Wochen bereits 20 gekenterte Boote geborgen. Darunter befand sich auch ein gekentertes Schlauchboot, das von 4 Nichtschwimmern (darunter zwei 4- jährige Kinder) und 2 Schwimmern besetzt war.

Die erste Rettung eines Menschen vor dem Tode des Ertrinkens meldet in diesem Jahr die Wache 3 am Bootshaus des Postsportvereins an der Ruhr. Sie gelang gerade der Gruppe, die vom Diplomsportlehrer Darr erst kurz vor Saisonbeginn mit 16-jährigen Jungen des Altenessener Leibnizgymnasiums gebildet worden war.

Eine 50-jährige Frau aus Essen-West erlitt 15 Meter vom Ruhrufer entfernt einen Herzanfall und rief um Hilfe. Ulrich Bury und Harald Werner bargen sie. Mitglieder der Johanniter-Unfallhilfe übernahmen die Erste Hilfe und brachten die Frau ins Krankenhaus. Eine weitere Rettungstat vollbrachte der Angelsportler Winfried Laaks. Am Spillenburger Wehr zog er den 10-jährigen Rondino Gaetano aus dem Wasser. Die DLRG-Wache 2 lieferte den Jungen ins Krankhaus ein, nachdem Wiederbelebungsversuche mit dem Pullmotor erfolgreich waren.

Alle sieben Rettungswachen leisteten bei zahlreichen Fällen -vor allem bei Schnittverletzungen- Erste Hilfe. Seit drei Wochen ist auch auf dem Kanal ein DLRG-Rettungsboot eingesetzt, das Wasserschutzpolizei und Feuerwehr wirksam unterstützt. Daneben laufen die vorbeugenden Maßnahmen gegen den Ertrinkungstod wie Schwimmer- und Rettungsschwimmerausbildung in den Hallenbädern ohne Einschränkung weiter.

Quelle: WAZ/RN

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WRDNews

Von: News Admin

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