Archiv-Nachricht

08.09.2014 Montag  Wenn das Wasser schneller fließt,...

...kommt der Wasserretter schnell an seine Grenzen. Für solche Fälle gibt es die Fortbildung zum Strömungsretter. Unsere Wasserretter haben sich der Aufgabe gestellt.

Die im Essener Bereich eher beschaulich dahin fließende Ruhr ist unseren Wasserrettern sehr gut bekannt. Hier sind sie fast jedes Wochenende unterwegs und sorgen für Sicherheit am und auf dem Fluss. Das die Ruhr aber auch anders kann, durften 12 Rettungsschwimmer der Essener DLRG bei der Fortbildung zum Strömungsretter erfahren. Nur wenige Kilometer flussaufwärts wartet die Ruhr mit Stromschnellen, Staustufen, Buhnen und jeder Menge Strömung auf. Sich in dem schnell strömenden Gewässer sicher bewegen, Gefahren zu erkennen und die Kraft des Wassers für sich zu nutzen, darum ging es in der dreitägigen Fortbildung zum Strömungsretter. Mit Helm, Prallschutzweste und Neoprenanzug ausgerüstet durften die Essener Lebensretter lernen mit den Wassergewalten umzugehen. An oberster Stelle stand natürlich der Eigenschutz und die Selbstrettung. Nachdem die ersten Techniken saßen, ging es in die Bereiche Fremdrettung sowohl vom sicheren Ufer aber auch als Schwimmer mitten in den Stromschnellen. Besondere Techniken und auch Überwindung forderte die Abseilübung von einer Brücke direkt in die Ruhr. Mit diesem Szenario wurde geübt, wie die angehenden Strömungsretter sich auch in unwegsamen Gelände Zugang zum Wasser verschaffen können.

Kategorie(n)
WRD, Einsatz

Von: Andreas Wagener

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