Archiv-Nachricht

17.05.2009 Sonntag  San-Ausbilderlehrgang auf Bundesebene

Eine harte, aber lehrreiche Woche

In der Zeit vom 10.-17. Mai fand ein Sanitätsausbilderlehrgang im DLRG- Bundeszentrum in Bad Nenndorf statt. Acht Sanitätssaubilderanwärter aus verschiedenen Landesverbänden nahmen an dem anspruchsvollen Lehrgang unter Leitung von Raik Schäfer und seinem Referententeam teil.

Eigentlich sind es drei Lehrgänge in einem, zusätzlich fanden noch eine Multiplikatorenausbildung und ein Sanitätslehrgang A und B statt. Dies bedeutet einen enormen Vorbereitungsaufwand für die ehrenamtlichen Referenten und die hauptamtliche Verwaltung. Dies liegt unter anderem auch daran, dass alle drei Lehrgänge einen sehr hohen Praxisanteil hatten. So begleiten die angehenden Multiplikatoren, die acht angehenden Sanitätsausbilder, die als Referenten für den Sanitätslehrgang tätig waren. Hierbei bewerten die Multiplikatoren den Lehrgangsstil und die Kompetenz der angehenden Sanitätsausbilder, geben ihnen Hilfestellungen und Tipps. Für die Multiplikatoren ist es besonders hart, denn diese werden die ganze Zeit über vom Lehrgangsteam begleitet und beurteilt - Selbstkritik üben und Kritik von anderen auszuhalten, ist nicht für jeden Teilnehmer so einfach. Der Lehrgang führt dann auch nicht selten an die physische und psychische Leistungsfähigkeit aller. Es wird sehr viel Lehrstoff vermittelt und wir hatten nur eine Woche Zeit! Morgens um 8.20 Uhr geht es los und abends um 22.00 Uhr war noch lange nicht Schluss, es folgen Nachbesprechungen und Individualgespräche bis Mitternacht, man kann fast sagen, dies gehört zum Lehrgang, denn die Sanitäter müssen manchmal auch im Ernstfall, Stress und Schlafmangel kompensieren können. Es gibt viele Möglichkeiten, Fachwissen zu vermitteln, aber es ist auch wichtig, sich an die Rahmenrichtlinien der DLRG-Ausbildung zu halten und die Inhalte der geltenden Ausbildungsvorschriften zu vermitteln. Ausgebildete Mimen stellten am vorletzten Ausbildungstag realitätsnahe Unfallsituationen dar. Von der Explosion im Baumarkt über eine Gasexplosion im Wohngebiet bis zum Autounfall mit verletzten oder verwirrten Personen ist für Jeden etwas dabei. Als am Sonntagmorgen endlich fast alle Sanitätsausbilder ihre Urkunden in den Händen halten, spürt man die Erleichterung auf den Gesichtern. "Es war eine verdammt harte Woche. Zuviel Lehrstoff, zu wenig Schlaf, darauf waren wir gar nicht vorbereitet", lautet die einhellige Meinung. Am Ende sind alle die glücklich, die freudestrahlend ihre Urkunden in den Händen halten dürfen. Leider hat ein Multiplikatorenanwärter den Lehrgang vorzeitig abgebrochen; drei angehende Sanitätsausbilder haben das Lehrgangsziel nicht erreicht.

DeKu

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AusbildungsNews

Von: News Admin

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